Mündlich formulieren wir unsere Anfragen anders. Fürs Online-Marketing bedingt das ein neues Denkmuster, damit man am Ende nicht alleine und „ungeklickt“ mit der Schriftsprache versauert.
Man schreibt: „Wie bitte?“, aber man spricht: „Hä?“ Dieser alte Witz bringt die Unterschiede zwischen der schriftlichen und der mündlichen Sprache recht gut zur Geltung. Man könnte ihn natürlich noch mit einer ganzen Menge an vor allem umgangssprachlichen Ausdrücken ergänzen, aber sie alle zeigen – und das hat noch nicht einmal etwas mit Dialekten zu tun – wir hören uns meist nicht so an als würden wir „nach der Schrift sprechen“, wie es früher immer hieß.
Tippst du noch oder fragst du schon?
Und dann gibt es da natürlich noch vieles, was sich so eingebürgert hat. Jetzt ist unser Navi im Auto nicht unbedingt darauf ausgelegt von uns zu lernen. Doch wäre dem so, müssten es in Graz wohl bald die „CvH“ und die „Klowi“ finden oder in Wien die „Mahü“ anpeilen können. Denn ausgesprochen erspart sich der Ureinwohner der jeweiligen Stadt anscheinend ganz gern zu lange Wörter …
Fakt ist aber, dass einem beim Online-Marketing die teilweise gar nicht so feinen Unterschiede alles andere als „schnuppe“ sein können. Ob Umgangssprache, typisch Österreichisches oder bundesdeutsche Formulierungen – bei Voice Search bzw. der „Sprachsuche“ macht das plötzlich einen riesigen Unterschied.
Wer Alexa oder Siri mit der Suche nach einer Information im Internet beauftragt, formuliert dies meist als Frage. Aber beim Tippen im Suchfeld eines PCs, Tablets oder Smartphones wird die gleiche Anfrage eher klein gehackt und in Form von Schlagwörtern serviert.
30% aller Suchen sollen Sprachsuchen sein
Laut „Think with Google“ geht man davon aus, dass im heurigen Jahr 30 Prozent aller Suchen im Internet sprachgesteuert sind und damit keinen Bildschirm mehr brauchen. Gute Zugänglichkeit und leichte Verständlichkeit bekommen in diesem Zusammenhang noch mehr Bedeutung.
Sprachanfragen im Online-Marketing
Wer sein Online-Marketing den neuen Gegebenheiten anpassen will – und eigentlich ist auch das falsch formuliert, schließlich ist das keine Option, sondern ein „Muss“ –, der berücksichtigt dies in seiner Suchmaschinenoptimierung (SEO) und seinen Keyword-Strategien. Sprache verändert sich und das bedingt in einigen Bereichen auch die immer wiederkehrende Überarbeitung von Online-Inhalten. Weil der beste und schönste Inhalt will kein Mauerblümchen-Dasein fristen, sondern gefunden werden und das kann er nur, wenn Keywords und tatsächliches Suchverhalten auch ein gutes Match ergeben.
Gute Online-Agenturen wie Doppelpunkt denken (und textieren) die Aspekte des Voice Search für das Online-Marketing mit. Damit unser Storytelling in Blog-Beiträgen und Website-Inhalten auch effektiv funktioniert.
Bei einer Sache werden wir aber auch mit der besten Online-Marketing-Strategie in Zukunft scheitern: Wenn es um die wunderbaren Ausdrücke im „Familien-Sprech“ geht, für die man einfach Insider-Wissen benötigt. Wer kennt das schließlich nicht, diese Ausdrücke, die sich in Familie oder Freundeskreis aus einem blöden Versprecher oder der unterhaltsamen Aussage eines Kindes eingebürgert haben? Bei Freunden von uns hat man zum Beispiel nach dem Sport, wenn man sich sehr angestrengt hat, Tauben. Und will man in so einem Fall von Siri Rat, wird sie wohl eher eine Voliere empfehlen als Dehnungsübungen …
Und hier geht’s zu unseren Leistungen im Bereich Online-Marketing …